Sonntag, 15. Februar 2009

Schnee





Die Wiesen und Wälder sind mit strahlendem Weiß überzogen, und Sonne durch flutet undgehindert die gefilterte Winterluft. Unter meinen Schuhen knirscht der Schnee Zentimeter tief, und das zwitschern hungriger Waldvögel erfreut meine Lärmgeplagten Ohren mit sanften Tönen. Ansonsten scheint die Welt wie gefroren und kein zivilisiertes Geräusch bahnt sich einen Weg durch die Armee der Baumstämme, welche mich von den Siedlungen trennt. Genüßlich fülle ich meine Lungen mit der klaren Frische, es riecht nach Schnee und Holz, und während noch ein verspielter Sonnenstrahl meine frostrote Nase erwärmt fühle ich mich glücklich und entspannt.
Nur wenigen Menschen begegne ich auf meiner Wanderung durch die jungfräulich weiß wattierten Wälder, und ich genieße es aus tiefster Seele einfach allein unter dem kristallenen Himmel zu wandern und mich von der kühlen Schönheit des Winters betören zu lassen das es mir freudig wohl wird so dass ich munter und mit einem Lied auf den Lippen ausschreite, voller neugieriger Erwartung, was mich hinter der nächsten Wegbiegen erwarten mag.

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