Nach Jahren der Zwangsamputation auf den monoton stillosen Sound einer primitiven sechs Saitigen Western Gitarre, hab ich den seid Jahren gehegten und immer wieder zur Seite gefegten Plan Papas Framus Texan Twelve String Gitarre zu neuem Leben zu erwecken endlich in die Tat umgesetzt. Einen neuen zwölfher Satz Saiten bekommt man ja in jedem mittelmäßigen Musikgeschäft, aber die vollständige Mechanik zum stimmen gerade dieser Gitarre zu bekommen erwies sich dann schon als etwas schwieriger. Ebay gibt nichts her, und im Gitarrengeschäft eine andere Mechanik bestellen war auch nicht drin, da eben keine vom Wirbelabstand genau so war wie bei diesem Schmuckstück, welches 1973 gebaut wurde, und somit exakt sechs Jahre bevor Framus endgültig Konkurs ging. Aber dank der Hilfe eines begnadeten Saxophon und Gitarren Musikers habe ich erfahren das die Firma Warwick noch alte Framus Bauteile in ihrem Vintageshop anbietet. Also schnell das weltweite Netz der Kommunikationelektronik durchforstet, und siehe da, mit etwas Geduld findet man tatsächlich das ersehnte Bauteil und das sogar in der robusten und schicken Metallversion. Da sag ich nur "good bye, ihr Plastik Teile". Nach drei Tagen war das Paket auch schon da, doch leider musste ich den Umbau verschieben, da die Gesundheit und die Arbeit mir einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Das blöde am arbeiten ist wirklich das die Freizeit zu sehr beschnitten wird. Doch heute hatte ich endlich mal zwei entspannte Stunden zu meiner freien Verfügung, und so machte ich mich gleich ans Werk. Erst mal das schöne Instrument, welches ich auf den Namen Penny Lane getauft habe, komplett zerlegt, mit Möbelpflegemittel bearbeitet und dann wieder zusammen gesetzt. Das Bespannen und Stimmen hat die meiste Zeit verschlungen, aber die Mühe hat sich definitiv gelohnt, das Ergebnis ist ein Sound welcher weich wie eine Feder, lebendig wie ein Gebirgsbach und Kraftvoll wie eine Welle zugleich ist. Einfach herrlich, ein Gefühl als höre man Engels Trompeten und Teufels Posaunen. Hätte ich bloß nicht so lange gewartet...
Donnerstag, 5. Februar 2009
Schluß mit halbstark...
Nach Jahren der Zwangsamputation auf den monoton stillosen Sound einer primitiven sechs Saitigen Western Gitarre, hab ich den seid Jahren gehegten und immer wieder zur Seite gefegten Plan Papas Framus Texan Twelve String Gitarre zu neuem Leben zu erwecken endlich in die Tat umgesetzt. Einen neuen zwölfher Satz Saiten bekommt man ja in jedem mittelmäßigen Musikgeschäft, aber die vollständige Mechanik zum stimmen gerade dieser Gitarre zu bekommen erwies sich dann schon als etwas schwieriger. Ebay gibt nichts her, und im Gitarrengeschäft eine andere Mechanik bestellen war auch nicht drin, da eben keine vom Wirbelabstand genau so war wie bei diesem Schmuckstück, welches 1973 gebaut wurde, und somit exakt sechs Jahre bevor Framus endgültig Konkurs ging. Aber dank der Hilfe eines begnadeten Saxophon und Gitarren Musikers habe ich erfahren das die Firma Warwick noch alte Framus Bauteile in ihrem Vintageshop anbietet. Also schnell das weltweite Netz der Kommunikationelektronik durchforstet, und siehe da, mit etwas Geduld findet man tatsächlich das ersehnte Bauteil und das sogar in der robusten und schicken Metallversion. Da sag ich nur "good bye, ihr Plastik Teile". Nach drei Tagen war das Paket auch schon da, doch leider musste ich den Umbau verschieben, da die Gesundheit und die Arbeit mir einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Das blöde am arbeiten ist wirklich das die Freizeit zu sehr beschnitten wird. Doch heute hatte ich endlich mal zwei entspannte Stunden zu meiner freien Verfügung, und so machte ich mich gleich ans Werk. Erst mal das schöne Instrument, welches ich auf den Namen Penny Lane getauft habe, komplett zerlegt, mit Möbelpflegemittel bearbeitet und dann wieder zusammen gesetzt. Das Bespannen und Stimmen hat die meiste Zeit verschlungen, aber die Mühe hat sich definitiv gelohnt, das Ergebnis ist ein Sound welcher weich wie eine Feder, lebendig wie ein Gebirgsbach und Kraftvoll wie eine Welle zugleich ist. Einfach herrlich, ein Gefühl als höre man Engels Trompeten und Teufels Posaunen. Hätte ich bloß nicht so lange gewartet...
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1 Kommentar:
Hört sich traumhaft an - würde dir zu gern beim spielen zuhören!
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