Samstag, 22. November 2008

Game over

Nun ist es also soweit. Der Augenblick welcher in diesen ganzen genialen Sommer so unglaublich fern schien, hat sich leise an geschlichen und überkommt mich nun mit der geballten Kraft einer Flutwelle. Heute ist Sonntag, das heißt, morgen früh nach dem Frühstück heißt es: ciao Portugal, ciao du süßes Leben mit Sand zwischen den Zehen und Sonne auf dem Scheitel. Ciao die schönen geruhsamen Stunden mit Bodo und ciao ihr feuchtfröhlichen Begrüßungen mit viel Schwanzgewedel wenn ich nach einem ereignisreichen Wochenende mein Auto wieder in die Einfahrt dieser Insel der Ruhe lenkte. Ich habe heute meinen Arbeitsplatz aufgeräumt und dabei einen solchen Kloß im Halse verspürt das ich dachte daran ersticken zu müssen. Anschließend bei meinem letzten Spaziergang am Strand mit diesem unglaublich farbintensieven Sonnenuntergang hätte ich am liebsten geheult. Mir fehlen die Worte um zu beschreiben wie schön diese Zeit und alles für mich war, und ich weiß es wird eine Weile brauchen bis ich mich in Deutschland wieder richtig wohl fühle, aber ich denke das werde ich schon schaffen. Bei dem Gedanken an die Heimfahrt fröstelt mir, und das liegt nicht nur an dem Sibirischen Wetter welches mich erwartet. Ich bin gespannt was mich auf den vielen Kilometern die ich auf der Landstraße verbringen werde erwartet und ich freue mich auch auf zu Hause. Dennoch wird mir all das hier so unsagbar fehlen und ich denke ein Teil von mir wird immer hier bleiben. Ich weiß eigentlich gar nicht was ich so schreiben soll, den die Schwere der Traurigkeit bestimmt gerade mein Denken. So verabschiede ich mich vorerst mal mit den Worten:
Get your motor runnin, head out on the highway looking for adventure and whatever comes my way.

Man sieht sich in Deutschland.

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